Berliner Weiße - Rettung eines Bieres

Projektübersicht

Projektinfo

von andreas.bogk

Die Berliner Weiße ist ein vom Aussterben bedrohtes Bier. Wir möchten sie retten!

Tags: Berlin, Food

Projekt läuft bis
13.09.2012
Zielsumme
3.000 €
verbleibende Zeit
0 Tage
bisher geboten
21.455 €

715% finanziert

Warum dieses Projekt?

Vor einigen Jahren begann ich, inspiriert durch eine Vorführung einer belgischen Hacker-Kollegin auf einer Konferenz, mich mit der Faszination des Bierbrauens auseinanderzusetzen. Schon nach kurzer Zeit erzielte ich meine ersten Erfolge, und lernte schrittweise das Universum der verschiedenen Bierstile kennen. Pils ist schließlich nicht alles.

Es blieb nicht aus, neben den vielen anderen leckeren Bieren aus allen Ländern auch die einheimischen Spezialitäten mal näher zu betrachten. Und ich machte dabei eine erschreckende Entdeckung:

Die "Berliner Weiße", ein Bier, dessen Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus hallt, das von Napoleon als "Champagner des Nordens" bezeichnet wurde, das vor 150 Jahren noch in mehr als 100 verschiedenen Brauereien hergestellt wurde, ist vom Aussterben bedroht!

Wirtschaftliche Schwierigkeiten der Brauereien haben in den letzten 20 Jahren dazu geführt, daß alle Berliner Großbrauereien, von Schultheiß über Kindl, von Berliner Pilsner zu Bürgerbräu, mittlerweile demselben Eigentümer gehören, der Radeberger Gruppe. Zwar leben die Marken noch weiter, die Vielfalt hat aber gelitten. Gab es vor 10 Jahren immerhin noch die Auswahl zwischen 3 verschiedenen Sorten Berliner Weiße, so gibt es mittlerweile nur noch eine einzige, nämlich die mit dem Namen Kindl.

Und bedauerlicherweise hat damit genau die Berliner Weiße überlebt, die nicht mehr nach dem traditionellen Verfahren hergestellt wird. Die klassische Berliner Weiße entsteht in einem Verfahren, bei dem Milchsäurebakterien und obergärige Bierhefen in einer Mischgärung sowohl die sortentypische angenehme Säure als auch Alkohol produzieren. Das Bier kam lebendig in die Flasche, wo es durch Flaschengärung und unter Beteiligung der "Faßhefe" Brettanomyces sein typisches Aromabukett entwickelte. All dies ist bei der Kindl-Weißen nicht mehr der Fall, diese wird in getrennten Tanks mit Reinkulturen produziert, und auch ohne Einsatz der Brettanomyces. Dadurch steigt die Reproduzierbarkeit des Ergebnisses, aber es sinkt der Geschmack - ein typisches Industriebier eben.

Ich habe, angeregt durch ein Gespräch mit Prof. Methner, dem Lehrstuhlinhaber für Brauereiwesen in Berlin  und ausgewiesenem Experten für Berliner Weiße, mit Experimenten begonnen, die Berliner Weiße nach Originalrezept wieder herzustellen. Weil die ntowendigen Mikroorganismen nicht zu beschaffen waren,  habe ich aus einer noch vollen Flasche Berliner Weiße aus dem VEB Getränkekombinat Berlin, hergestellt in den 80er Jahren in der heutigen Kulturbrauerei, den Bodensatz auf Agar aufgebracht. Und siehe da, es ist mir gelungen, die originalen Brettanomyces zu rekultivieren!

Ziel des Projektes

Es fanden sich in kürzester Zeit viele Interessenten an einer Weißen, die noch "wie früher" schmeckt. Darunter Alt-Berliner, denen die Weiße von heute nicht mehr mundet, aber auch Bierliebhaber aus aller Welt, die gerne mal eine Weiße trinken wollen, wie sie früher war.

Bislang braue ich allerdings als "Hobbybrauer", also nach den Maßgaben der Ausnahmeregelungen, mit denen man in seinem eigenen Haushalt geringe Mengen Bier herstellen kann. Diese Ausnahmeregelungen verhindern aber eine Abgabe des Bieres an Dritte, oder gar einen Verkauf.

Deswegen habe ich beschlossen, den formalen Weg zu gehen, eine reguläre Brauerei aufzubauen - als Mikrobrauerei, nach wie vor mit einer Ausschlagmenge von 36l je Sud, aber unter Erfüllung aller formalen Voraussetzungen, mein Bier auch vertreiben zu können. Dafür habe ich mir ein Souterrain in Kreuzberg gemietet.

Ziel des Projektes ist, diesen Keller soweit herzurichten, daß ich in Zukunft regelmäßig originale Berliner Weiße herstellen kann, und diese durch Erfüllung der formalen Auflagen auch legal vertreiben. Damit das Kulturgut am Leben gehalten wird und ihr alle auch etwas davon habt.

Wofür wird das Geld gebraucht?

Hauptsächlich wird das Geld in Materialien fließen: Leergut, Getränkekästen, Rohstoffe, Gärtanks, Spülbecken, Kühlschränke, Etiketten und so weiter.

Ein Teil des Geldes wird verwendet werden, um die Auflagen für Lebensmittelproduktion erfüllen zu können. Der Keller ist schon recht gut ausgebaut, aber mindestens ein Raum muß noch gefliest werden, weitere Waschbecken müssen installiert werden, und die eine oder andere Überraschung lauert bestimmt auch noch.

Ab wann wird man das Bier kaufen können?

Ordentliche Berliner Weiße braucht mindestens 3 Monate Lagerung. Nach erfolgreichem Abschluß der inkubato-Finanzierung wird es also ein Vierteljahr bis zur ersten Verfügbarkeit dauern.

  • 21.09.2012

    Liebe Unterstützer!

    Vielen vielen Dank! Ich freue mich wahnsinnig, daß das Projekt so erfolgreich abgeschlossen hat. Mit dem Budget, das ich da jetzt habe, kann ich durchaus an der einen oder anderen Stelle etwas professioneller werden, und nicht nur die Berliner Weiße retten, sondern auch mal das eine oder andere experimentelle Bier brauen.

    Jetzt steht viel Arbeit an, um die Brauerei fertigzustellen und dann auch das viele Bier zu produzieren. Es wird vermutlich noch 4-6 Wochen dauern, bis ich richtig loslegen kann, und dann etwa 3 Monate, bis ich eure Prämien auch abgearbeitet habe. Ich muß euch also noch ein wenig um Geduld bitten.

    Demnächst werde ich wohl ein Webformular basteln, das euch ermöglicht, eure Daten anzugeben für die Anschreiben bzw. für den Versand. Ihr erhaltet dann eine Mail an eure bei inkubato registrierte Adresse mit einer Einladung.

    Ich werde weiterhin auf http://www.bogk-bier.de/ vom Ausbau berichten, wenn ihr euch auf dem Laufenden halten wollt.

  • 07.09.2012

    Nur noch sechs Tage verbleiben bis zum Ende des Finanzierungsprojektes! Die Arbeiten gehen gut voran: auf der Bürokratieseite existieren mittlerweile Handelsregistereintrag und Gewerbeschein, der Ausbau hat mit dem Abriß der Holzdecke und dem Verlegen von Feuchtraumrigips begonnen, und Malz, Flaschen sowie schicke Holzkisten sind geliefert.

    Momentan finanziert das alles mein Dispo, aber ich sehe freudig der Ausschüttung entgegen - meine Bank glaube ich auch. :) Leider sind immer noch 2000 EUR nicht autorisiert, ihr solltet das schnell nachholen, wenn ihr eure Prämie auch bekommen wollt, nach Ende des Projektes ist das nicht mehr möglich. Für den Fall, dass ihr gerade nicht so viel Geld habt, kann man bei der Autorisierung übrigens auch noch den Betrag ändern, dann weiß ich wenigstens, womit ich rechnen kann, und vielleicht wird ja auch die eine oder andere limitierte Prämie wieder frei.

    Ich bin auf jeden Fall immer noch schwer begeistert von eurem Interesse und eurer Bereitschaft, mich zu unterstützen! Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Monaten erschreckend viel Bier produzieren müssen - aber da freue ich mich drauf!

  • 16.08.2012

    Es ist Halbzeit im Projekt, und ich bin mehr als zufrieden! Danke euch allen für euer Vertrauen und die Unterstützung! Die Mails für die Autorisierung für die paypal-Zahler sind heute verschickt worden, jetzt geht es also tatsächlich ans Zahlen. Falls ihr da heute morgen schon geklickt habt und nichts passiert ist: bitte nochmals versuchen, die Plattform hatte da einen kleinen Bug.

    Heute versuche ich mal auf dem Ordnungsamt herauszufinden, wer mein Ansprechpartner ist und was ich wirklich tun muß. Wenn man die ganzen notwendigen Handwerkerarbeiten mal durchrechnet, mit Arbeitsleistung und Material, schmilzt nämlich auch die große Finanzierungssumme schnell zusammen.

    Ansonsten blogge ich weiter fleißig über meine Projektfortschritte, ihr könnt euch also gerne dort auch regelmäßig informieren.

  • 26.07.2012

    Und die 13.000 EUR sind geknackt!  Ich war inzwischen auch fleißig, und habe ein Blog installiert und da begonnen, über den Projektfortschritt regelmäßig zu berichten. Gestern war die Brauanlage dran, heute ist es wieder die Bürokratie: die Unternehmensgründung und Eintragung steht an.

    Inzwischen hat auch der Berliner Kurier berichtet, und auch das Feedback aus der nicht ganz so internetaffinen Bevölkerung ist sehr gut. Offensichtlich vermissen noch mehr Menschen da draußen ordentliche Berliner Weiße. Na dann muß ich wohl mal liefern. :)

  • 20.07.2012

    Da scheint die Software einen Bug zu haben: die auf 15 Stück limitierte 100-EUR-Prämie wurde schon 17mal geklickt. o.O

    Da da aber tatsächlich eine begrenzte Flaschenanzahl existiert von der Erstauflage, kann ich da nichts machen. Die zu spät geklickt habenden werden auf die Ersatzprämie mit der Sonderabfüllung in der Champagnerflasche umgeleitet. :)

    Ansonsten gucke ich gerade, wo man preiswerte Etikettiergeräte bekommt. Von Hand aufkleben ist ganz schön anstrengend, das muß es doch auch in bezahlbar und mechanisch geben...

  • 19.07.2012

    Und es hört nicht auf, 300% sind überschritten! Ich freu mich riesig! Da kann ich langsam über Kühlaggregate nachdenken, um das Bier auch immer richtig zu temperieren statt die Lagerung mehr oder weniger dem Berliner Kellerwetter zu überlassen. Und eine laminar flow box macht das sterile Arbeiten auch wesentlich einfacher.

    Jetzt kümmere ich mich mal um die Bestellung von Leergut. Bei Flaschen is die Entscheidung einfach, es werden Steinies. Ich habe noch keine Ahnung, wie ich eine Palette davon in den Keller bekommen soll, wahrscheinlich wird es auf einzeln tragen hinauslaufen. Und ich muß eine Entscheidung treffen, was für Fässer und in welcher Größe ich will.

    Malz bestelle ich dann am Sonntag. Es gibt noch ein paar andere Hobbybrauer aus Berlin, die mitbestellen wollen, und auch da wird es günstiger, gleich eine ganze Palette zu nehmen.

  • 17.07.2012

    Die Erstauflage ist abgefüllt!

    50 Flaschen Berliner Weiße in Kisten

  • 17.07.2012

    Die 200% sind überschritten, und das nach gerade mal einem Tag! Ich bin überwältigt. Es freut mich sehr, daß mein Projekt auf so große Begeisterung stößt. Ich habe auch schon damit angefangen, die entsprechenden Angebotsanfragen an Lieferanten von Flaschen, Fässern und Kästen zu stellen, schließlich will ich das Versprochene ja auch liefern können.

    Ich bin ja schon gespannt, inwieweit ich es schaffen werde, ein reproduzierbares Ergebnis zu erzielen. Vermutlich wird es Unterschiede zwischen den Suden geben, was den Säuerungsgrad angeht. Ich arbeite da momentan mit spontaner Säuerung, und man kann zwar messen (ein pH-Meter ist auf der Shoppingliste), aber es kann sich trotzdem immer leicht anders verhalten. Aber lecker wird es bestimmt!

    Es gab Anfragen, ob ich nicht für die Berliner Weiße ein Kit für Hobbybrauer herausbringen könnte. Ich kann nicht, weil das mit dem Ausbalancieren der Mikroorganismen für ein reproduzierbares Ergebnis kompliziert ist - ich kann euch schlicht keine Tüte bereitstellen, die man wie sonst Trockenhefe in den Kits dazukippt, und es funktioniert einfach. Dafür bin ich mikrobiologisch noch nicht gut genug.

    Apropos Mikrobiologie: ordentliche Pipetten kosten auch Geld. Und helfen dabei, Flüssigkeiten präzise abzumessen. Damit kann man dann die Konzentration der Zellen zählen. Und damit die richtige Balance zwischen Hefezellen und Milchsäurebakterien einstellen. Und ich habe noch keine ordentlichen Pipetten. Weitere Projektunterstützung ist also nach wie vor sinnvoll. :)

  • 15.07.2012

    Wow, ich bin beeindruckt von Eurem Support! Das Finanzierungsziel war innerhalb von 5 Stunden erreicht. Großartig, danke! <3

    Es lohnt sich natürlich weiterhin, das Projekt zu unterstützen. Da sind so ein paar Werkzeuge, die ich erst einmal als finanziell unerreichbar auf die lange Bank geschoben habe. Dazu gehören zum Beispiel ein Lichtmikroskop für die Mikrobiologie, Edelstahlgärtanks statt Plastik und eine Abluftanlage. Und wer weiß, was die Gewerbeaufsicht noch alles für Anforderungen hat, ein kleiner Puffer schadet bestimmt nicht.

    Und falls viel mehr Geld zusammenkommen sollte, kann ich eine größere Anlage bauen. Mehr Ausschlag (also Produktionsmenge pro Durchlauf) heißt auch mehr Bier für alle.

  • 03.09.2012 (16:03) andreas.bogk:

    @tilmanb: Klar, das paßt schon. Und ja, gerne ein gutes Ale! :)

  • 03.09.2012 (15:41) tilmanb:

    Ich habe mal 6€ dazu getan fürs Porto nach England. Hoffe das reicht.

    Als Dankeschön schicke ich dir auch ein Ale deiner Wahl. Ist das ein Deal?

    Ich sitze hier quasi an der Quelle des Hogsback TEA, welches wie ich finde ein ausgezeichnetes Bier ist.

  • 29.08.2012 (10:17) konrad:

    Mittlerweile sollte alles etwas eindeutiger beschriftet sein. Danke fürs Feedback und gerne mehr davon! 

     

  • 16.08.2012 (16:42) Su-Shee:

    @Inkubato: Schreibt das doch mal richtig dran, bitte - Email-Link hin oder her - ich sehe nach dem "Authorisiere Paypal - Weiter" klicken definitiv NICHT, ob ich jetzt das Projekt nochmal unterstütze oder wirklich nur die Zahlung authorisiere, weil die blöden Masken genau gleich aussehen...

    Ich hab's jetzt mal in blindem Vertrauen geklickt...

  • 16.08.2012 (12:04) Projektbetreuung_inkubato:

    Probleme bei der Authorisierung behoben

    Wenn Du heute morgen die Authorsierung nicht durchführen konntest, bitten wir darum, es jetzt noch einmal zu versuchen. Das Problem ist behoben! 

    Zum Verständnis: Der Link, den Du in der mail hattest, führt Dich zu einer Seite, auf der die Unterstützung "geändert" werden muss. Nach Klicken von "Weiter" kann auf der nächsten Seite dann die Zahlungsweise gewählt werden. 

    Vielen Dank für Eure Geduld und die Unterstützung über inkubato. 

     

  • 25.07.2012 (00:06) uli marschner:

    tolles projekt ! ich freu mich riesig für dich, dass so viele leute supporten, toitoitoi !!! :)

  • 23.07.2012 (20:14) andreas.bogk:

    Ich verschicke auch. Aber Selbstabholer sind natürlich gern gesehen. :)

  • 23.07.2012 (15:53) jiayongou:

    Wenn man so einen Kasten will, muss man es in Berlin abholen oder kann es auch verschickt werden?

  • 19.07.2012 (15:06) andreas.bogk:

    Nach Braukursen haben schon mehrere Leute gefragt. Werd ich dann wohl machen. :)

  • 19.07.2012 (12:52) matthiasfromm:

    Ich würde ja mal mutmaßen, dass es durchaus auch Interesse an kleinen Braukursen gäbe. Bei mir zumindest besteht es. ;-)

  • 18.07.2012 (10:50) Rober Pazurek:

    Alles klar ich hab es geändert. Ist schon eine Weile her, dass ich so tief in der Hefe-Materie steckte :).

    Schau bitte nochmal drauf ob das jetzt so passt.

  • 17.07.2012 (23:57) andreas.bogk:

    Kleiner  Bug in den Tags für das Bier: die Brettanomyces sind auch Hefen. Die Milchsäurebakterien a.k.a Lactobacillen kommen noch dazu, insgesamt sind es drei verschiedene Mikroorganismen.

    Und gerne mal auf ein Bier! Im frank & frei zum Beispiel, da ist es lecker.

  • 17.07.2012 (22:47) Rober Pazurek:

    Hehe sehr schön.

    Brauerei gibt es jetzt hier und das Bier hier.

    Und ich habe mal einen kleinen Newspost zum Projekt auf der Bier-Index Startseite verfasst.
    Das Ziel ist zwar schon erreicht, aber wer weiß was hieraus noch entsteht. Am Ende gibt es endlich wieder original Berliner Weiße im großen Stil :).

    Da wir auch in Berlin sitzen können wir uns ja vielleicht auch mal auf ein Bierchen treffen.

  • 17.07.2012 (15:14) andreas.bogk:

    Robert,

    der erste Sud ist bereits in der Hauptgärung und wartet auf die Abfüllung in Flaschen! Bei einem Stammwürzegehalt von 7°P erwarte ich einen Alkoholgehalt von ca. 2.5%. So wirklich messen kann ich das allerdings nicht, da ja sowohl Milchsäure als auch Alkohol aus dem Würzezucker erzeugt werden, und damit die üblichen Korrekturformeln für Spindeln oder Refraktometer nicht greifen. Du kannst also schon mal eintragen. :)

  • 17.07.2012 (10:29) Rober Pazurek:

    Ein absolut geniales Projekt! Herrlich das die traditionellen Biersorten wieder Beachtung finden und du die deutsche Bierlandschaft wieder um ein kleines Stück bereicherst.

    Schick mir bitte auf jeden Fall die Bierdaten wenn du den Sud fertig hast, damit die Weiße sofort auf den Bier-Index wandern kann. 

    Falls du mal soweit bist das Bier auch online einer breiteren Masse zugänglich zu machen und sich das mit der Haltbarkeit verträgt schreib mir eine Mail. Ich bring dich dann mit der Bierpost zusammen. 
    Bin mir sicher, dass der Inhaber großes Interesse an der Weißen hat.

    Ein gaaaanz dickes *Daumen hoch* noch mal von mir :).

  • 16.07.2012 (21:42) Qriz.de:

    Wollte nur mal Danke sagen: Danke! Das ist so großartig.

    LG von einem Exil-Franken aus dem Südschwarzwald 

  • 16.07.2012 (17:19) lestighaniker:

    Bisschen pessimal bei der Dauer gewesen, oder?

    Danke dir, ich hatte erst letztens eine längere Diskussion über den Verbleib von Berliner Weiße - und warum man nur noch diese Kindl-Plörre bekommt. Viel Erfolg!

  • 16.07.2012 (14:04) textilvergehen:

    Geld kann ich keins beisteuern, aber Grafikdesign könnt´ ich Dir schenken, falls Du brauchst. Vor allem aber hoffe ich, dass das mit der Getränkeproduktion klappt. War ein sehr schöner und nerdiger Podcast, anschließend hatte ich Durst auf die Berliner Weiße meiner KIndheit. Also mach die mal!

  • 16.07.2012 (13:46) andreas.bogk:

    @yrthy: Da müßte ich mal mit einem Hefelieferanten reden, ob der die passenden Organismen in sein Programm aufnehmen kann.

    @ullrich: Nein, das war ich nicht. Ich habe aber einen Verdacht, wer es ist, von ihm habe ich auch meine erste Flasche Groterjan bekommen.

    @konrad: Die Markenrechte gehören dem Brauereiverband. Da bin ich Mitglied. Alles längst geklärt. :)

  • 16.07.2012 (13:05) konrad:

    Ich hoffe dann mal, das die Kindl-Weiße-Hersteller sich nicht alsbald melden und die Verwendung eines anderen Namens befehlen: Berliner Weisse ist völlig sinnloserweise von denen als Markenname eingetragen! Da es aber eher so etwas wie eine Herstellungsart und Regionalbezeichnung ist, kann sich das vielleicht als nicht haltbar herausstellen. 

    Übrigens: aktuelle Zitty berichtet auch über die Weiße und ihre Wiederkehr! 

     

  • 16.07.2012 (12:27) ullrich:

    Großes Projekt Andreas!

    Sag mal, warst du der, der letztes Jahr bei der Bierverkostung in der WeinKultur auf der Kirchstr. die orginal Weiße mit hatte? Das war echt ein sehr emotionaler Moment :)

  • 16.07.2012 (09:14) bleeb:

    In den Sommern der vergangenen Jahre verging kaum ein Tag, an dem ich nicht mich bemitleidet und die Controller der Radeberger-Gruppe mit Todesflüchen belegt habe. Berliner Weisse, vorbei, ausgestorben, geopfert für ein bisschen Rendite.

    Aus der Antwort einer Beschwerdemail von mir an Kindl/Schultheiss/Radeberger seiterzeit:

     

    "leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie in nächster Zeit leider nicht in den Genuss einer Schultheiss Weissen kommen werden. Der Grund liegt in der Historie.

    Bis zur Zusammenlegung - Schultheiss und Kindl - hatten wir zwei verschiedene "Berliner Weisse" die von der Herstellung und demzufolge vom Geschmack unterschiedlich waren. Dann hat man sich für eine Sorte entschieden und diese heißt "Berliner Kindl".

    Die "Schultheiss Weisse" hat zwar den Meißten besser geschmeckt, ist aber technologisch ein Risiko, da sie mit bösen (aber lecker schmeckenden) Hefen vergoren wurde. Deshalb hatte man früher extra Weißbierbrauereien um die Hefen nicht in einer Pils Brauerei zu kontaminieren."

    Man gloobt et nich. Die geben sogar zu "Wir brauen mit Absicht beschissenes Bier, das keinem schmeckt, aber is halt einfacher so".

    Seit gestern ist wieder Hoffnung in mir. Danke, Andreas. 

  • 15.07.2012 (21:20) yrthy:

    yeah \o/

    wird es auch Selbstbraukits mit den passenden Zutaten geben?

  • 15.07.2012 (21:06) kopfpirat:

    Bier für alle! *yeah*

  • 15.07.2012 (20:38) Advanced:

    Ich kann gar nicht aufhören nachzuschauen. Ich bin unglaublich stolz, wie sich dieses Projekt entwickelt. HIER wird Bierkultur wiederbelebt, die Berliner Weiße wie sie DAMALS war. Unterschiede Wie Tag und Nacht... sagt man! Ich bin sehr gespannt, auf das erste Verkostungserlebnis.

    Ich bin gespannt wie es weiter geht, drücke dir weiterhin die Daumen was die Hürden der Behörden und ähnliche deutsche Hindernisse angeht! Aber die Sache rollt!

     

  • 15.07.2012 (20:34) silentdan:

    grossartiges Projekt, Andreas! Bin höchst gespannt. Denke die gesamte Hobbybrauer Szene in Deutschland schaut mit Spannung zu! Mal gucken, wann Radeberger et al sich melden :D - Viel Erfolg & Gut Sud!

Information:

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Prämien

  • 5 Euro oder mehr

    Dein Name erscheint auf der Webseite als Dank für die Förderung. Natürlich nur, wenn du nicht incognito bleiben möchtest.

    Unterstützer » 14

  • 10 Euro oder mehr

    Neben der Nennung auf der Webseite bekommst Du einen persönlichen Dankesbrief und einen Bogk-Bier-Aufkleber.

    Unterstützer » 9

  • 20 Euro oder mehr

    Du erhältst eine Flasche Bogk-Bier "Berliner Weiße" (0.33l) zusätzlich zu den Annehmlichkeiten der 10-Euro-Prämie.

    Unterstützer » 177

  • 50 Euro oder mehr

    Wie die 20-EUR-Prämie, allerdings bekommst Du eine Flasche aus dem allerersten mit der geretteten Brettanomyces-Hefe gebrautem Sud - limitiert auf 50 Stück, mit laufender Nummer und Unterschrift des Brauherren.

    Unterstützer » 28

    Limitiert auf 28 Stück, noch 0 verfügbar

  • 50 Euro oder mehr

    Wie die 20-EUR-Prämie, allerdings statt einer regulären Flasche eine Sonderedition, abgefüllt in einer Champagnerflasche, mit Jahrgang und Unterschrift des Brauherren.

    Unterstützer » 20

  • 80 Euro oder mehr

    Einfach ein Kasten (12 Flaschen á 0.33l) Berliner Weiße.

    Unterstützer » 135

  • 100 Euro oder mehr

    Wie die 50-EUR-Prämie mit Erstauflage, zusätzlich eine Einladung zur exklusiven Brauereieröffnungsfeier.

    Unterstützer » 15

    Limitiert auf 17 Stück, noch 2 verfügbar

  • 100 Euro oder mehr

    Wie die 50-EUR-Prämie mit Sonderabfüllung, zusätzlich eine Einladung zur exklusiven Brauereieröffnungsfeier.

    Unterstützer » 9

  • 240 Euro oder mehr

    Ein kompletter Sud (5 Kästen á 12 Flaschen á 0.33l) Berliner Weiße.

    Unterstützer » 2

  • 500 Euro oder mehr

    Wie die 100-EUR-Prämie mit Erstauflage, zusätzlich eine Einladung zu einer Verkostung von raren historischen Flaschen "Berliner Weiße" aus den Häusern Groterjan, Landré, Schultheiß (Ost) und Schultheiß (West), sowie Kindl, aus den 70ern, 80ern und 90ern. Diese Biere sind durch die außerordentliche Lagerfähigkeit alle noch trinkbar, und werden teils seit Jahrzehnten nicht mehr produziert.

    Unterstützer » 1

    Limitiert auf 5 Stück, noch 4 verfügbar

Initiator

Eigentlich bin ich ja Hacker. Aber man muß ja auch etwas zum Ausgleich tun. Und so bin ich beim Bierbrauen gelandet.